Sie sind hier: 2006 / autonome roboter

autonome Roboter und Echtzeitsysteme

Humboldt-Gymnasium
Klasse 6a

Projekt 7 , vom 18. - 24. 10. 2006

Faszination Robotik

Wir eine Gruppe von 10 Jungs durften 5 Tage lang in die Welt der Robotik eintauchen und selbst viele Modelle mit dem Legosystem Mindstorms bauen und erfinden.

Gruppenfoto
das sind wir, das heisst einer fehlt ...

Der Höhepunkt war sicher unser Tag an der Hochschule Ulm bei Prof. Dr. Schlegel von der Forschungsabteilung Autonome Roboter und Echtzeitsysteme.

Gebäude der Hochschule Ulm
ein Gebäude der Hochschule Ulm, in der Prittwitzsstraße

Dort konnten wir mit einem frei sich im Raum bewegenden Roboter experimentieren und unseren Spaß mit dem motorisierten Gesellen haben. Doch hübsch der Reihe nach.

Tag 1
Wir trafen uns mit unseren Kursleitern Sabine Wessely und Klaus Fumy bei der IHK, von wo aus wir zur e.tage, dem Jugendmedienzentrum des Stadtjugendrings liefen. Dort angekommen holten wir uns 4 Lego Mindstorms Sets Radio-Reportage-Geräte, Fotoapparate und Filmkamera. Damit schlugen wir unser Quartier in den Räumen des Donauschwäbischen Zentramuseums auf.
Bevor wir dann mit den Legobaukästen spielen durften, versuchten die Kursleiter aus uns herauszubringen, was den autonome Roboter und Echtzeitsysteme sein sollen. Ist doch klar oder? Also ein autonomer Roboter ist ein Gerät das sich selbst durch die Gegend steuern kann und bestimmte Aufgaben dabei erfüllen kann, je nachdem, was sein Erfinder an ihn drangeschraubt hat und wie gut die Softwaresteuerung funktioniert. Wie sich das anfühlt ein Roboter zu sein, lernten wir in einem kleinen Spiel kennen: mit verbundenen Augen wurden wir von Mitschülern mittels vorher vereinbarter Druckzeichen an bestimmten Körperstellen durch den Raum gelotst und mussten ohne zu sprechen, Aufgaben, wie einen Gegenstand holen erfüllen. Eine interessante Erfahrung!
Aber was ist ein Echtzeitsystem? Und dann wollten die beiden von uns auch noch wissen, was ein Algorhythmus ist. Babyleicht, uns überhaupt mit solchen Fragen zu belästigen. Das wissen doch schon kleine Kinder, dass ein Algorhytmus ungefähr sowas ist wie ein Kochrezept, also eine Handlungsanweisung was man tun muss, damit aus einer Packung Spaghetti eine leckere Mahlzeit wird.

beim Legobauen
Als dass geklärt war, durften wir endlich loslegen und die Legosets auspacken. Nachdem wir alle zunächst einmal das Grundmodell mit Hilfe der Anleitung zusammengebaut hatten, ging es an die Laptops zum programmieren. Nach den ersten gelungenen Versuchen war der Tag auch schon um.

Tag 2
In unserer "Zentrale" bereiteten wir zunächst unser Interview mit Professor Schlegel vor.

Interviews einüben
Beim üben mit dem Reportagegerät ...

Kamerübungen
... und mit der Kamera.

Anschließend machten wir uns mit den Aufnahmegeräten auf den Weg zur IHK. Unterwegs befragten wir in drei Gruppen aufgeteilt Passanten:

Straßenumfrage 1

Straßenumfrage 1: Was ist ein autonomes Echtzeitsystem? Von vielen Befragten konnte uns nur einer die richtige Antwort geben.

Straßenumfrage

Straßenumfrage 2: Was müssen Roboter können, um ihre Wohnung zu putzen? Es kamen super Antworten.

Straßenumfrage

Straßenumfrage 3: Welche Aufgaben werden Roboter in der Zukunft übernehmen? Toll, was die Leute sich da alles ausgedacht haben.

Vortrag in der IHK
Zum Abschluss des Tages hörten wir noch in der IHK noch einen interessanten Vortrag über Forschung und Technik in der Wissenschaftsstadt Ulm.
Herr Hertle von der IHK beim Vortrag
Herr Hertle von der IHK beim Vortrag

Tag 3
Der dritte Tag führte uns vom Treffpunkt Ehinger Tor aus zur Fachhochschule. Dort durften wir Herrn Professor Dr. rer. Nat. Christian Schlegel von der Abteilung Autonome Roboter und Echtzeitsysteme interviewen. Er nahm sich sehr viel Zeit für uns und beantwortete auch persönlich Fragen wie "Waren Sie ein guter Schüler?" oder "Wie viel verdienen Sie mit Ihrer Arbeit?" sehr ehrlich und freundlich.

am Besprechungstisch der Hochschule während des Interviews

Interview Teil 1: Fragen zur Person Christian Schlegel

beim Interview

Interview Teil 2: Fragen zu seinem Forschungsgebiet und Arbeitsalltag

das Kamerateam beim Interview

Interview Teil 3: Fragen zu Echtzeitsystemen, Robotern und ihre Zukunft

unsere Arbeitsplätze an der Hochschule
Anschließend durften wir mit den Möglichkeiten der FH Roboter bauen.

Tag 4
Wir trafen uns wieder im Donau-Schwäbischen Zentralmuseum.
beim ausprobieren der Legomodelle
Einige bastelten weiter an ausgefallenen Legomodellen und versuchten Aufgaben unseres Kursleiters zu lösen.
legomodell 1

Legomodell 2

Ein Teil der Gruppe bereitete ein spannendes Hörspiel zu Thema Roboter vor und übten das Sprechen ins Mikrofon ein. Gelungene Sätzen nahmen wir direkt mit unseren Reportagegeräten auf. Naschließend machten wir uns auf den Weg um interessante Geräusche für das Hörspiel zu finden und aufzunehmen.

Tag 5 (unser letzter Tag)
Am letzten Tag bearbeiteten wir, nachdem wir nochmals Roboter gebaut hatten, unser Hörspiel im Tonstudio der e.tage nach. Bei dieser Gelegenheit durften wir uns dort natürlich auch umsehen- es war beeindruckend mit professioneller Studiotechnik umzugehen. Zum Schluss halfen wir noch beim aufräumen und dann endete leider dieses faszinierende Projekt. HIer noch zum anhören das Hörspiel, das in der kurzen Zeit von zwei Vormittagen entstanden ist:


Hörspiel: aus unserer beliebten Hörspielserie "Roboter an die Macht"