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Faszination Laser

Anna-Essinger Realschule
Klasse 6b

Projekt 4  vom 26.7.2006 bis 1.8.2006

Projektverlauf

am ersten Tag besuchte die ganze Klasse die IHK, wo uns Herr Hertle viel über die Wissenschaftsstadt Ulm erzählt hat. Anschließend schauten wir uns die Ausstellung "Faszination Licht" im Haus der IHK an. Hier seht ihr ein paar Fotos, die wir in der Ausstellung gemacht haben:

Faszination Licht, Behandlung mit Laser am Modell Laserstrahl

Faszination Licht, Behandlung mit Laser am Modell Lichterzeugung mit der Mikrowelle

In Jugendmedienzentrum e.tage machten wir dann mit Johannes Ender und Klaus Fumy verschiedene Versuche zum Thema Licht:
Im ersten Versuch zerlegten wir mit Hilfe eines Prismas das Sonnenlicht in seine Spektralfarben, d.h. wir sahen die Farben des Regenbogens auf ein Stück Papier geworfen. Damit wissen wir jetzt, das das Licht nicht weiß oder durchsichtig ist, sondern aus verschiedenen Wellen besteht, die wir als Farben sehen.
Im zweiten Versuch teilten wir das Licht nicht, sondern versuchten es zu bündeln. Das bewerkstelligten wir mit Hilfe einer großen Lupe. Das Ergebnis war sehr beeindruckend: Denn der gebündelte und fokussierte Lichtstrahl wurde sehr schnell sehr heiss. Wir konnten damit sogar unsere Namen in Papier einbrennen. Einige haben spüren wollen, wie heiss der Strahl wird und hielten ihre Hand darunter: lange konnte das niemand aushalten. Es wurde auch nicht allmählich wärmer, sondern man spürte einen Moment lang nichts und dann wurde es sofort sehr schmerzhaft heiss!!!!
Mit dem dritten Versuch lernten wir das Prinzip einer Lochkamera kennen. Dazu stellten wir eine brennende Kerze im Abstand von 10cm vor einen Karton, in dessen Seitewand ein kleines Loch eingelassen war. Dann machten wir es im Raum dunkel. Daraufhin konnten wir die umgekehrte Flamme auf die Rückwand der Schachtel projeziert sehen. Damit hatten wir den Aufbau einer Linse gezeigt bekommen. All das brauchten wir, um das Prinzip eines Lasers zu verstehen: in eine Röhre wird Energie gepumpt die Lichtteilchen einer bestimmten Wellenlänge anregt sich im Glaskolben zu bewegen. Dabei werden die Lichtteilchen von Spiegeln reflektiert und hin- und hergeworfen. Einer der Spiegel ist aber halbdurchlässig, sodass Lichtteilchen, die genau ausgerichtet auf ihn treffen hindurchfliegen, damit entsteht dann ein parallel ausgerichter Lichtstrahl - der Laser.

Am zweiten Tag des Projektes lernten wir, wie man Interviews macht und gingen los in die Stadt um die Leute zu befragen, welche Farben im Sonnenlicht enthalten sind und außrdem wollten wir von Ihnen wissen, was ein Laser ist. Hier seht ihr ein paar Fotos und könnt die Antworten anhören:

Strasseninterview Strasseninterview

Strasseninterview Strasseninterview

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Was ist ein Laser?

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Welche Farbe hat das Sonnenlicht?

Hättet ihr es gewusst? Es sind die Farben des Regenbogens (=die Spektralfarben) von Infrarot bis Ultraviolett im Sonnenlicht enthalten.

Anschließend haben wir uns auf den Besuch im Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik und unser Interview mit dem Laserfachmann Dr. Thomas Meier vorbereitet. Dazu mussten wir uns ein paar knifflige Fragen ausdenken. Hier seht ihr ein paar Fotos unserer Anstrengungen:

Wir bei der Vorbereitung des Interviews Wir bei der Vorbereitung des Interviews

Wir bei der Vorbereitung des Interviews Wir bei der Vorbereitung des Interviews

Am nächsten Morgen fuhren wir zur Uni, genauer gesagt in die Helmholtzstraße 12, zum Institut für Lasermedizin und trafen uns mit Herrn Meier. Nach einem kleinen Einführungsvortrag setten wir uns zusammen und stellten Dr. Meier unsere Fragen, die er geduldig beantwortete. Hier könnt ihr ein paar Fotos und sehen und Ausschnitte aus dem Interview anhören:

beim Interview mit Dr. Thomas Meier beim Interview mit Dr. Thomas Meier

beim Interview mit Dr. Thomas Meier beim Interview mit Dr. Thomas Meier

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Dr. Meier erklärt uns was ein Laser ist.

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Dr. Meier erzählt uns von den verschiedenen Einsatzgebieten, wo Laser heute überall verwendet wird.

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Dr. Meier erklärt uns, wie man Laserwissenschaftler wird.

Nach dem Interview zeigte uns Dr. Meier die verschiedenen Labors des Instituts und machte mit uns spannende Versuche. Hier könnt ihrs sehen:

Brandspuren mit dem Laser erzeugen bei diesem Versuch tragen wir Schutzbrille
hier zeigtt uns Herr Meier einen medizinischen Impulslaser. Wieviel Energie der hat sehen wir daran, dass der Laser mühelos Schmauchspuren an einem Holzspatel hinterlässt, oder Wasser an der Oberfläche so erhitzt, das es zu verdampfen beginnt.

eine Mitarbeiterin schießt Zellen mit Hilfe eines Lasers aus einer gewebeprobe heraus hier das Bild des Gewebes im Computer
hier bekamen wir vorgeführt, wie man einzelne Zellen aus einem Zellgewebe mit Hilfe eines Lasers sozusagen herausschießen kann. Die Zelle landet dann auf einem Objektträger und kann dann bequem unter dem Mikroskop untersucht werde. Ein paar von uns durften sogar selbst Zellen herausschießen.

Dr Meier zeigt uns die Zahnbehandlung mit Laser ein Impulslasergerät
hier bekomen wir demonstriert, wie ein Zahnlasergerät heute aussieht und zum Einsatz kommt. Im Institut für lasermedizin kann man sich seine Zähne schön reparieren lassen ...

Wissenschaft macht auch hungrig. Und wir durften im Aufenthaltsraum des Laserinstituts mit den MitarbeiterInnen zusammen Pizza essen. Das war lecker und fast schon der Abschluss des Besuchs am Laserinstitut. Mit einem Gruppenbild haben wir uns von Dr. Meier verabschiedet:

beim Pizzaessen Gruppenbild im Institut

In den nächsten zwei Tagen trafen wir uns wieder in der e.tage und machten uns an die Produktion eines Hörspiels als Teil der Radiosendung, die bei Radio Free FM über unser Projekt gesendet wird. Hier könnt ihr es euch anhören:

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"Prof. Dr. Grübelböck bei uns im Studio"

Das wars auch schon von unserem Projekt. Es hat ziemlich viel Spaß gemacht, wenn es auch manchmal anstrengend war. Aber die Ferien waren ja schon in Sicht. Tschüüüs.