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Zoom Feriencampus "CyberMe" an der Universität Ulm

vom 28.10 - 2.11.2013

Projektleitung: Andrea Brendel, Angela Spittel-Sommer

Prof. Neumann und die Cyber-Kids
Unsere Jungforscherinnen und ihr Roboter

"CyberMe" - allein der Titel des Zoom Feriencampus an der Uni Ulm hat natürlich jede Menge technikbegeisterte Kids angelockt - 5 Tage an der Uni , reinschnuppern ins Robotik-Labor und die ganze Zeit darf man mit IPhones etc. rumspielen, ohne dass ein Erwachsener schimpft - herrlich!

Aber natürlich steckt im Zoom Campus auch ganz viel Arbeit: Hirnarbeit! Denn dass unsere Handys Gesichter erkennen können, ist ja schön und gut, aber wir wollten wissen: wie funktioniert das mit der Gesichtserkennung? Und - ist das vielleicht auch "gefährlich", wenn ich überall erkannt werde, ohne das zu wissen? (Die Antworten darauf findet ihr übrigens in unserem TV-Beitrag!)

Mal sehen, ob mein IPhone den Lahm erkennt?
Hmm, die Nase passt irgendwie nicht!

Auf diese und viele andere Fragen - z.B. was ist ein Algorithmus? - weiß er die Antworten: Professor Heiko Neumann. Er ist Neuroinformatiker an der Uni Ulm und beschäftigt sich mit so spannenden Themen wie "motion capturing". Das ist eine echt coole Technik, die ihr alle aus Filmen wie "Avatar" kennt.  Klar, dass wir uns das im Robotik-Labor anschauen wollten! Hier seht ihr Stephan in einem ganz besonderen Anzug:

Stephan Tschechne im Sensoren-Outfit
Okay, der Avatar sieht cooler aus...

Überall an den Gelenken hat er Sensoren, die schicken ihre Informationen an einen Rechner und der berechnet dann die genaue Position der Person im Raum und wie sie sich bewegt. Für die Forschung reicht da zur Abbildung eine ganz einfache Figur, im Film wird natürlich mit anderer Software und viel aufwändiger gearbeitet. Aber das Prinzip ist das Gleiche. Nur schade, dass es für unsere Größe keine Anzüge gab. Die sind übrigens leider ziemlich teuer - also keine Chance, sich so einen Sensoren-Anzug zu Weihnachten zu wünschen.

Okay, das mit dem Kabel ist lästig, aber die Helmkamera ist echt cool!
Eyetracking ohne Helm

Ihr wollt wissen, was man mit diesem seltsamen "Fahrrad"- Helm machen kann? Über dem kleinen Spiegel ist eine Kamera angebracht und die filmt die Augenbewegungen. Wozu? Gute Frage! Damit kann man sehen, wohin jemand schaut (auch wenn er gar nicht merkt, dass er da hingeschaut hat). Also angenommen ihr lauft durch den Supermarkt, dann zeigt die Aufnahme, wo ihr hingeschaut habt, welche Produkte ihr wahrgenommen habt und welche Dinge euch sozusagen ins Auge gefallen sind. Nennt sich "eyetracking" und ist vor allem für die Werbebranche interessant, denn die will ja wissen, ob z.B. eine Verpackung ein echter Hingucker ist :-)

So ein großer Professor, da muss man sich schon was einfallen lassen...
Unser Filmteam in Aktion

Nicht nur ein Hingucker, sondern voll interaktiv ist die Ausstellung "Gameplay" im Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Unser Tipp: hinfahren und viel Zeit mitbringen, denn da gibt es jede Menge preisgekrönte Computerspiele und tolle Installationen, z.B. einen virtuellen Dschungel, den ihr über echte Pflanzen steuern könnt, irre! Einen kleinen Eindruck davon bekommt ihr schon mal in unserem TV-Beitrag hier:

Tja, und nachdem wir uns ja intensiv mit dem Thema "Gesichtserkennung" und den möglichen Gefahren beschäftigt haben, ... hier aus unserer Kreativ-Werkstatt noch drei kleine Handyclips, selbst entwickelt, gedreht und geschnitten!

So, und wenn euer Handy  das nächste Mal ein Gesicht erkennt - jetzt wisst ihr ja, wie das funktioniert! Und wohin das führen kann :-)

 

afk,

die CyberMe-Kids