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Projekte 2013

Zoom Feriencampus "Die Sprache der Bienen" an der Universität Ulm

vom 29.07. - 2.08.2013

Projektleitung: Andrea Brendel (Medien), Angela Spittel-Sommer (Robotik)

Die jungen BienenforscherInnen vom Zoom Campus
Unser Forschungsobjekt: Die Biene


Dass manche Bienen Honig geben, das wussten wir schon vorher, aber: Können Bienen sprechen? Und wenn ja, wie machen die das?

Um das herauszufinden, haben wir uns für eine Woche in der Universität Ulm eingenistet. Hier an der Uni Ulm gibt es nämlich eine Bienen- und Hummelforscherin, Dr. Taina Conrad, die uns alles über Bienen im Allgemeinen und Besonderen erzählen kann.

Dr. Taina Conrad ist schon gespannt auf unsere Fragen
Und wo interviewt man eine Bienenforscherin? Klar, draußen auf der Wiese.


Zunächst mal eins: Bienen sind natürlich nicht gelb-schwarz, so wie uns die "Biene Maja" glauben machen will - gelb-schwarz sind nur die Wespen, und um die wollten wir uns lieber nicht kümmern. Die meisten von uns kennen nur die Honigbienen, dabei  gibt es ganz viele verschiedene Bienenarten und nicht alle leben in Schwärmen oder gemeinsam in einem Bienenstock.

Übrigens: habt ihr eine Ahnung, wie viele Honigbienen  in einem Stock leben? Wer's nicht weiss, schaut am besten unseren TV-Beitrag an. Da findet ihr natürlich alles Wissenswerte über Bienen.


Da die meisten von uns furchtbar gerne Honig essen, wollten wir uns natürlich auch mal anschauen, wie man Bienen züchtet, wie man den Honig aus den Waben kriegt (man schleudert ihn in einer Art großer Blechtrommel) und vor allem wollten wir mal so einen Imkeranzug tragen. Also, haben wir den Lehrbienenstand Ulm besucht und uns von Dr. Denoix in die Geheimnisse der Imkerei einweihen lassen. Echt spannend!

Hier konnten wir auch schon eine Form der Kommunikation unter Bienen selbst beobachten: den Bienentanz. Mit dem sogenannten "Schwänzeltanz" können die Sammlerinnen ihren Kolleginnen mitteilen, wo und wie viel Nektar sie gefunden haben.

Klar, dass uns dieser Tanz inspiriert hat. Genau so sollten unsere selbstentwickelten und programmierten Bienen-Roboter auch tanzen können.

Cooler Bienenroboter, oder?
Im Doppelpack: die eine Biene macht es vor, die andere sucht die Blume, äh den Nektar.
Wie mache ich denn daraus eine Biene???
Die Robotik-Werkstatt im Zoom Campus.


Also ran an die Lego Mindstorms Baukästen und tanzende Bienen-Roboter gebaut. Wobei: das Programmieren dieses Schwänzeltanzes, das war schon 'ne echte Herausforderung. Ist uns aber gelungen, davon konnten sich am letzten Tag auch unsere Eltern und Geschwister überzeugen.

Gespannte Erwartung bei der Präsentation im Hörsaal.
Ich muss nur kurz den NXT einschalten und los geht's.


Das war aber noch lange nicht alles. Unser neu erworbenes Wissen über Bienen und wie sie zum Beispiel  zurück zu ihrem Stock finden, haben wir gleich noch kreativ umgesetzt: in einem Trickfilm. Macht tierisch Spaß, und man kann ihn gleich ansehen - das ist ein echter Vorteil. Logisch, dass wir unseren Film auch selbst vertont haben!

Sehen die nicht obercool aus, unsere Trickfilm-Bienen?
Das Gekritzel an der Tafel ist unser "Storyboard"
Jaaaa, der Trickfilm ist fertig!!!
Echte Handarbeit: die Bienenflügel.


Und weil wir schon mal an der Uni Ulm waren  - die übrigens einen sehr guten Ruf hat im Bereich "Bienenforschung" - haben wir uns auch noch angeschaut, wie hier z.B. Hummeln und andere Insekten gezüchtet werden.

Hummelnester - hautnah gefilmt.
Uuuh, was sind denn das für Viecher?


Ihr seht also, eine spannende Woche! Dafür kann man schon mal 'ne Woche Ferienzeit "opfern".

Und wer Lust hat, sich intensiver mit Bienen zu beschäftigen... ihr habt ja Taina Conrad gehört: da gibt es noch ganz viel Unerforschtes :-)

Viel Spaß wünschen euch die "Bienen"-ForscherInnen vom Zoom Feriencampus!