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Projekte 2013

Mit den Ohren sehen

Klasse 7, Albert Einstein Realschule Ulm-Wiblingen

28.11.2013/29.11.2013 und 02.12.2013

Projektleitung: Claudia Schwarz


Fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren.
Kaum ein Tier ist so geheimnisvoll wie die Microchiroptera, auch genannt Fledermaus.
Faszinierend für die Geschichtenschreiber rund um Daracula und Co, Batmann und Lilli Langohr.
Aber die Fledermaus ist auch faszinierend für die Wissenschaft.
Warum ? Was ist das für ein Tier und warum ist die Fledermaus etwas Besonderes ?
Die Antworten holten wir uns von der Abteilung für experimentelle Ökologie an der Uni Ulm.
Wir waren zu Gast bei Dr. Marco Tschapka und der Diplom-Biologin Inga Geipel.

1200 Fledermausarten gibt es weltweit.
Obwohl diese Tiere fliegen können gehören sie weder zu den Insekten noch zu den Vögeln. Es sind Säugetiere.
Hättet ihr das gewusst?

Stellt Euch vor unter den Fledermausexperten auf der Straße trafen wir auch Promis wie z.B.
Per Günther, Basketballspieler :))). Schaut mal:


Interessant und cool, das sind die Fledermäuse für Herrn Tschapka und Frau Geipel und deshalb machen sie diesen Fledermausforschungsjob!
Aber das sollen sie Euch mal schön selber erzählen:

Mit den Ohren sehen! Ist das nicht cool? Aber wie geht das?

Im nächtlichen Ultraschallflug finden die lautlosen Jäger mit ihrer Echo-Ortung also ihre Beute.
Ultraschall ? Was ist denn das nun wieder?
Hier kommt die Antwort von Professor Dr. Lustig in seiner radio.mikrowelle Akustik-Stunde:

Fledermauswitz gefällig?

Einst ging ich am Strande der Donau entlang... da sahen wir den Abendsegler,
die Bechsteinfledermaus, Franzenfledermaus oder die Wasserfledermaus.
Das sind Fledermausarten, die man im Raum Ulm in der Dämmerung entdecken kann.
Tagsüber können wir sie nicht sehen. Da schlafen die Tiere nämlich. Aber wo und wie?

Und nun kommt die wichtigste aller Fragen an unsere Wissenschaftler:

Damit wir besser verstehen wie Echo-Ortung und Ultraschall funktionieren, haben wir selbstverständlich auch einige Versuche gemacht. Wir sind ja schließlich nicht umsonst in der Forschungsabteilung gewesen:

Hier hören wir über einen sogenannten Bad-Detektor umgewandelte Fledermausrufe.
Vom Ultraschallbereich in den für uns hörbaren Frequenzbereich. Und wir können diese Schallwellen auch am Bildschirm sehen.

Ein akustisches Experiment: Vor einem Spiegel haben wir blind kräftige Schnalzlaute mit der Zunge gemacht, dabei
haben wir Entfernungen eingeschätzt. Also wie laut höre ich mein Schnalzen und wie weit bin ich dann vom Spiegel wohl entfernt?

"Inga Flatterflügel in den Tschapkanischen Uni-Untergründen"
Ein Hörspiel von der Albert-Einstein-Realschule Klasse 7 :))