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Er hat uns dann gezeigt, wo man die anwenden kann: wenn man nämlich Bilder ausrechnen soll, die aussehen wie in echt. Zum Beispiel, wenn man ein Auto, das es bisher nur im Computer gibt, weil es noch nicht gebaut worden ist, schon mal angucken will, ob es gut aussieht. Dann macht die Gleichung, die er uns erklärt hat, dass es ganz realistische Schatten gibt. Und die Schatten, die haben wir dann auch selbst gemacht: und zwar mit der rot-blauen Cornell-Box. Da haben wir zwei unserer Actionfiguren hineingestellt und mit zwei unterschiedlichen Lampen beleuchtet. Dann haben gesehen, dass die Schatten auf der Wand eine leichte Färbung haben, blau oder rot. Die Schatten sahen ganz echt aus. Man muss also im Computer, wenn man echte Schatten haben möchte, es so hinbekommen, dass die Schatten ebenfalls realistisch aussehen, was gar nicht so leicht ist.

Wir haben eine Actionfigur viermal fotografiert. Einmal mit der ersten Lampe an, dann mit der zweiten Lampe an. Dann mit beiden Lampen an und viertens ganz ohne Licht. Der Schattenwurf war natürlich jedes Mal anders.