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Projekttage 1 und 2

Am zweiten Tag sollten wir alle einen Gegenstand mitbringen, der "interessant" aussieht, sagte Johannes, einer der Projektleiter. Also da kam schon einiges zusammen: ein Matchboxferrari, ein Obelix aus Stoff, ein paar Spielfiguren und einer hat auch einen Stein mitgebracht. Wir wussten aber gar nicht, wozu. Das kam erst am nächsten Tag heraus.

Dann haben wir darüber diskutiert, warum es so viele Filme gibt, in denen es Aliens gibt und andere fremde Wesen. Warum denkt man sich so viele verschiedene, nicht-realistische Dinge für Geschichten aus? Warum ist die Wirklichkeit nicht so interessant wie die Geschichten im Film? Warum ist es spannend, sich für das Leben im Universum zu interessieren? Gibt es überhaupt Leben im Universum? (Und warum ist Pluto kein Planet mehr? -)

Das waren so Fragen, die wir für Professor Keller gesammelt und für das Interview mit ihm vorbereitet haben. Wir sollten auch etwas über den Begriff "non-photo realistic rendering" herausfinden, im Internet. Das war natürlich toll, herumzusurfen, aber Frank und Johannes sagten immer: Jetzt surft doch nicht so viel herum! (Spielverderber!)

Später haben einige von uns mit Frank aus einem Karton mit blauem, rotem und weißem Papier eine Cornell-Box gebaut. Eine Cornell-Box ist eine Box mit einer blauen und einer roten Wand, der Rest ist weiß. Aber auch hier wussten wir erst überhaupt nicht, warum?

Gegen Mittag sind wir mit einer anderen Zoom-Gruppe zur IHK gelaufen und haben dort einen Vortrag gehört von Nicolaus Hertle. Der sagte, er sei so jemand wie der "Peter Lustig" von Löwenzahn, weil er auch immer allen Menschen etwas erklärt. Er hat uns dann kleine Filmausschnitte gezeigt und von Erfindungen gesprochen, die schon alle an der Wissenschaftsstadt Ulm gemacht worden sind. Leider hat er nicht verraten, wie viel Geld die Erfinder dafür bekommen hatten. Schade!