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Der Blick ins Kleinste - Nanotechnologie

Nanowissenschaft untersucht, wie sich die Eigenschaften von Materialien ändern, wenn man sie kleiner und kleiner macht. "Zersägt" man beispielsweise in Gedanken einen Goldbarren in so kleine Stücke, dass etwa zehntausend von ihnen auf den Umfang eines Haares passen, so können diese Gold-Nanoteilchen rot aussehen statt golden. Außerdem hören sie auf, gute Stromleiter zu sein.

Die moderne Nanotechnologie nutzt diese Eigenschaftsänderungen, um ganz neue Produkte für Menschen zu entwickeln. Dazu muss man aber zuerst "Nanostrukturen" kontrolliert herstellen und dann auch "sehen" können. Doch das schafft unser Auge selbst mit einem sehr guten Lichtmikroskop nicht mehr.

Mit allen drei Aspekten, der Herstellung, Sichtbarmachung und den Eigenschaften von Nanostrukturen beschäftigen wir uns am Institut für Festkörperphysik und wie so was in der Praxis aussieht, das wollen wir euch zeigen.

mit Prof. Dr. Paul Ziemann und Kollegen von der Universität Ulm. Abteilung für Festkörperphysik